Windows™ - riesiges Programmangebot und mehr als 90% Marktanteil
Geschichte
Windows™ wurde ursprünglich als eine grafische Oberfläche für das Betriebssystem MS-DOS™ entworfen. Im Laufe der Jahre wurden DOS und Windows™ zu einem Betriebsystem vereint. Dieses wird in der aktuellen Form von einem riesigen Team professioneller Entwickler weiter entwickelt. Zur Zeit (Q1-2009) steht Windows™ in der Version 7 kurz vor der Markteinführung.
Argumente für Windows™:
- über 90% Marktanteil
- professioneller Support realtiv günstig und leicht erhältlich
- auch mit geringem Know-How teilweise selbst administrierbar
- sehr gute Hardwareunterstützung
- excellente Spieleplattform
- leicht verständlich
- sehr Benutzerfehlertolerant
- standardkonform
- unzählige Applikationen verfügbar
- generell breite Akzeptanz
- einfache Installation
- "Office" setzt nahezu Standards (Word, Excel, usw)
Mögliche Probleme mit Windows™:
Sicherheit
Da Computerverbrecher hauptsächlich an den Daten der Benutzer bzw. Unternehmen interessiert
sind (Kreditkarten, Wirtschaftsspionage, usw), stellen Windows™-Computer mit über 90% Marktanteil deren "Nummer-Eins" Ziel dar. Das Problem wurzelt
in der nahen Vergangenheit, denn als Ende der 80er bis in die frühen 90er Jahre die ersten modernen Windows™-Versionen entwickelt wurden,
war die heutige grosse Präsenz des Internets noch nicht absehbar und deshalb wurde die Internet-
bzw Netzwerksicherheit fast völlig vernachlässigt.
Es werden aktuell etwa 150 neue Viren, Würmer, Trojaner und dergleichen pro Monat für
Windows™ programmiert - das sind etwa 5 neue Schädlinge pro Tag. und diese machen den Einsatz von
leistungshungriger und kostspieliger Sicherheits-Software und/oder Hardware nötig. Die Risiken
können trotzdem nur gemindert und nicht zu 100% eliminiert werden.
Hohe Hardwareanforderungen
Aktuelle Windows™systeme brauchen schnelle Prozessoren und sehr viel Hauptspeicher um zufriedenstellend zu laufen. Diese an sich schon recht hohen Hardwareanforderungen werden durch etwaige weitere Programme wie Office, Virusscanner, usw. noch weiter angehoben.
Lizenzkosten
Eine Windows™-Lizenz muss bezahlt werden und man erhält dann trotzdem nur ein Rumpfsystem.
Erweiterungen wie z.B. eine Office Suite, Bildbearbeitungssoftware oder Firewalls, Antivirus/Antispyware
und so weiter müssen extra dazu erworben werden.
Zur Zeit (Q1-2009) kostet eine Vista™ Home Premium Lizenz etwa 100,- €, Office 2007
etwa 300,- € und Windows™ Server 2008 Standard etwa 650,- €.
Softwareintegration
Teile von Windows™ wie z.B. der Webbrowser "Internet Explorer" sind so im Betriebsystem verankert, dass diese Komponenten de facto nicht entfernt oder ausgetauscht werden können, was schon zum einen oder anderen Rechtsstreit geführt hat. Es wurde unter anderem auf Grund eines Gerichtsbeschlusses für den europäischen Markt eine eigene Windows™ XP Verion ohne den "Windows™ Media Player" aufgelegt.
Ausnützen der Marktführerschaft
Es war uns im Rahmen eines Feldversuches (kurz vor dem Zeitpunkt der Niederschrift im Q1-2009) bei fünf von sechs namhaften
Händlern beziehungsweise Herstellern nicht einmal mit grossem Aufwand möglich ein Notebook ohne vorinstalliertes
Windows™ zu beziehen. Die Firma Microsoft® zwingt scheinbar die Hardwarehersteller und Händler auch gleich
ihre Softwareprodukte mit zu vertreiben, was die Anschaffungskosten der Endgeräte unnötig um den Preis der
Windows™-Lizenz erhöht.
Bei Serversystemen ist das übrigens nicht der Fall, die können in den meisten Fällen auch ohne Betriebssystem bestellt werden.










